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Anwalts- und Notargebühren für das Testament

Irgendwann muss jeder aus dem Leben scheiden und natürlich macht man sich bereits zu Lebzeiten Gedanken, wie der eigene Nachlass verteilt werden soll. Da das Erbrecht keine einfache Angelegenheit ist, holen sich viele Verbraucher professionelle Hilfe um ihr Testament zu verfassen. Anwälte und Notare helfen bei der Regelung des Erbes und dafür werden bestimmte Gebühren fällig. Wer sicherstellen möchte, dass sein Testament nach seinem Tod auch gefunden wird, sollte es ohnehin bei einem Notar hinterlegen und auch wenn bestimmte Erben ausgeschlossen oder nur mit dem Pflichtteil bedacht werden sollen, ist eine umfassende Information wichtig um alle gesetzlichen Regelungen einzuhalten. Im Schnitt liegen die Kosten für die Beurkundung eines Einzeltestaments mit einem Geschäftswert von bis zu 10.000.- Euro bei etwa 50.- Euro und wenn es sich bei gleichem Geschäftswert um ein gemeinschaftliches Testament handelt, kann man mit der Verdopplung der Gebühr rechnen. Insgesamt gesehen, lohnt sich also der Besuch beim Notar, denn Streitigkeiten lassen sich so schon vorab vermeiden. Wer sein Testament zusammen mit einem Rechtsanwalt erstellen bzw. aufsetzen möchte, muss ebenfalls mit  bestimmten Gebühren rechnen, wobei auch diese einer Gebührenordnung unterliegen und nicht nur im Ermessen des Anwalts liegen. Die jeweiligen Gebührensätze hängen auch hier vom Gegenstandswert ab und können vorab vereinbart werden. Bei kleineren Vermögen lohnt sich der Gang zum Anwalt nicht immer, da er höhere Kosten als ein Notar verursacht, aber wenn es um Steuererleichterungen geht, kann ein guter Anwalt einige Vorteile erwirtschaften und seine Kosten werden um ein Vielfaches amortisiert. Bei kleineren Vermögen reicht der Weg zum Notar, bei dem das Testament auch gleich hinterlegt werden kann, denn rein handschriftliche Verfügungen können im schlimmsten Fall verlorengehen und dann kann der letzte Wille nicht mehr erfüllt werden.