
Unternehmen können ihren Angestellten zwei Arten von Zeugnis ausstellen. Bei dem gewöhnlichen
Arbeitszeugnis handelt es sich lediglich um eine Auflistung von Tätigkeiten, die man im Unternehmen wahrgenommen hat. Eine Bewertung dieser Tätigkeiten erfolgt in der Regel nicht, sodass sich ein zukünftiger Arbeitgeber kein Bild von der Qualität der Arbeit machen kann.
Man kann als Arbeitnehmer daher verlangen, dass einem ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ausgestellt wird. Das informiert darüber, wie zuverlässig man war, wie gut man seine Aufgaben erledigt hat und wie gut der Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen war. Das qualifizierte Arbeitszeugnis bietet also sehr viel mehr Informationen.
Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis kann entscheidend sein
Nur durch das qualifizierte Arbeitszeugnis kann ein Arbeitgeber ermitteln, wie gut ein Mitarbeiter ins Unternehmen passt. Anhand der dort gemachten Formulierungen kann er auf den ersten Blick feststellen, ob der Bewerber seine Arbeit gut macht und im Betrieb eine wirkliche Hilfe ist.
Aus diesem Grund ist das qualifizierte Arbeitszeugnis sehr wertvoll und eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bei einer Bewerbung. Wer im Betrieb nachlässig war und kein gutes Zeugnis vorweisen kann, der zieht allerdings besser ein normales Arbeitszeugnis ohne Bewertungen vor. Auch wenn das Zeugnis positiv formuliert ist, können hier Hinweise auf Fehlverhalten enthalten sein.