
Einige der Verpflichtungen, die man mit der
Ehe gegenüber seinem Partner eingeht, haben auch nach ihrer Auflösung noch Bestand. In erster Linie sind das
Unterhaltsverpflichtungen. Die finanziellen Konsequenzen einer
Scheidung können hoch sein, denn es laufen eine ganze Reihe von Faktoren zusammen, die hohe Kosten verursachen.
Das fängt schon bei so einfachen Dingen wie der zusätzlichen Wohnung an, die man nach einer Scheidung plötzlich benötigt. Auch der Scheidungsanwalt und das Gericht wollen im Falle einer Trennung bezahlt werden. Es ist also nicht ganz falsch, wenn der Volksmund salopp sagt: Scheidungen können arm machen.
Kosten für den Partner: Die größten finanziellen Konsequenzen der Scheidung
Je mehr während einer Scheidung geregelt werden muss, desto teurer wird sie. Typische Streitfragen sind Unterhalt, Sorgerecht, Gütertrennung und ähnliches. Allerdings hört es mit diesen Kosten noch nicht auf. Wer das gemeinsam gekaufte Haus behalten möchte, muss seinen ehemaligen Gatten auszahlen.
Unter Umständen gibt es auch noch Kinder, die versorgt werden müssen. Sie haben einen Anspruch auf Unterhalt, ebenso wie diesen unter bestimmten Voraussetzungen auch der Ehepartner haben kann. Weitere finanzielle Konsequenzen einer Scheidung sind steuerlicher Art, denn gegenüber Alleinstehenden hält der Fiskus die Hand mehr auf als gegenüber verheirateten Paaren.