Was ist die Düsseldorfer Tabelle?

Der Betrag, der an Unterhalt für Kinder gezahlt werden muss, wird von den deutschen Gerichten nicht willkürlich festgelegt. Er orientiert sich am Einkommen des zahlungspflichtigen Elternteils, wobei es hier eine Grenze in Form eines Selbstbehaltes gibt.

Gleichzeitig ist aber nicht nur das Einkommen, sondern auch der Lebensstil ausschlaggebend für die Höhe des Unterhaltes. Damit die Gerichte sich wenigstens grob an dem orientieren können, was in Sachen Unterhalt angemessen und fair ist, gibt es die Düsseldorfer Tabelle. Sie soll dabei helfen, die richtigen Beträge für den Unterhalt festzulegen.

So ist die Düsseldorfer Tabelle aufgebaut



In der Düsseldorfer Tabelle werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, welche die Höhe des Unterhalts beeinflussen. In erster Linie ist das Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils ausschlaggebend. Aber auch das Alter der Kinder spielt eine Rolle; Kinder benötigen zum Leben, für Kleidung und Ausbildung mehr Geld, je älter sie werden. Außerdem legt sie fest, wie hoch der Selbstbehalt der Eltern beim jeweiligen Einkommen sein muss. Das hat zur Folge, dass von vier Kindern möglicherweise nur drei Unterhalt bekommen, wenn der Unterhalt für das vierte Kind für eine Unterschreitung des Selbstbehalts sorgen würde. Zu berücksichtigen ist aber, dass die Düsseldorfer Tabelle eine Richtlinie ist und keine Sammlung von verbindlichen Werten.





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