zurecht

Die Beweisaufnahme vor Gericht

Die Beweisaufnahme dient der Feststellung des richtigen Sachverhaltes. Nach der Beweisaufnahmeverordnung gibt es hierbei ganz klar geregelte Grundsätze. Es ist wichtig, dass die Beweise auch gerichtlich zugelassen sind.

Das deutsche Recht zur Beweisaufnahme

Gerichte sind dazu verpflichtet, vorgelegte Beweise auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Diese müssen als Beweis zulässig und begründet sein. Sobald das Gericht von diesen Grundlagen überzeugt ist, erhalten sie die Beweiswürdigung. In verschiedenen Fällen genügt dem Gericht nicht nur die fremde Wahrnehmung oder Fachkunde Dritter, sondern sie verlangen zudem die persönliche Augenscheinnahme.

Indizienbeweise müssen sehr achtsam behandelt werden. Da beim Indizienprozess die Ermittlung des tatsächlichen Tathergangs nur sehr schwer einwandfrei festgestellt werden kann, sind beweiserhebliche gerichtliche Beweise um so wichtiger.

Ausschlaggebend für das Urteil sind nicht nur die Beweismittel, sondern das direkte Gerichtsverfahren mit der mündlichen Verhandlung. Zusätzliche Beweise können die Anwälte nach Zulassung durch die Gerichte in aller Regel noch einbringen. Doch nicht nur die mündlichen Aussagen, sondern auch schon die vorausgehenden Zeugenaussagen-Protokolle werden als Beweismittel einbezogen. Auch Polizeibeamte, welche die Vernehmungen durchgeführt haben oder Detektive, die zur Wahrheitsfindung beitragen können werden zumeist als Zeugen vernommen.

Beweisaufnahme mittels Zeugen und Urkunden

Zivilgerichte verlangen bei der Beweisaufnahme verschiedene Voraussetzungen:

• Augenschein

• Zeugenaussagen

• Gutachten von Sachverständigen

• Beweiskräftige Urkunden

• Vernehmung der beteiligten Parteien

• Persönlicher Augenschein des Richters

• Zeugenaussagen der Observation

In Ausnahmefällen kann das Beweismaß auch herabgesetzt werden, ansonsten müsste die Klage abgewiesen werden. Beweiserhebungen können auch mittels Videokonferenzen stattfinden. Eine Vorrangigkeit verschiedener Beweisführungsmethoden gibt es nicht. Jeder Beweis, der gerichtsfähig ist trägt schließlich zur Klärung des Falles bei und hilft dem Richter bei der Urteilsfindung.

Professionelle Überwachung von Personen zur Beweisführung

Unter bestimmten Voraussetzungen sind durch Observation gewonnene Erkenntnisse bei Gericht verwertbar. Observationen werden beispielsweise bei Betriebsspionage, Lohnfortzahlungsbetrug, weitere Betrugsdelikte, Ehebruch, Mitarbeiterdiebstahl usw. Professionelle Observierer sind in der Lage zur Beschaffung vor Gericht verwertbarer, zeugenbasierter Beweise beizutragen.

Rechtsanwälte oder auch Privatleute oder gewerbliche Kunden können eine Observation beauftragen. Hierbei sollte der Auftrag zur Erhärtung eines begründeten Verdachts klar formuliert werden. Wenn der Sachverhalt zu einer zivil- oder strafrechtlichen Verhandlung geklärt werden soll, müssen die Beweise bestimmte Voraussetzungen erfüllen um zugelassen zu werden. Neben der Komplexität und Sensibilität bei solchen Beobachtungen gehört auch das Wissen um die rechtliche Zulassung der Beweismittel. Nicht jeder Beweis, der dem Richter zugeführt wird ist bei einem Prozess auch zugelassen.

Qualifizierte Beweise durch mobile Observation

Erfahrene Detekteien sorgen dafür, dass die erforderlichen Qualifikationen ihrer Mitarbeiter bei regelmäßigen praktischen Schulungen gewährleistet sind. Damit die Beweisführung geordnet abläuft bedarf es auch einer ausgeklügelten Strategie. Das strenge Datenschutzrecht hindert die Ermittler jedoch häufig innerhalb legaler Möglichkeiten an diese Beweissicherung zu gelangen. Hier ist akribisch genaue Arbeit gefragt, ansonsten sind die Beweise vor dem Richter ohne Wert.

Die mobilen Observationen sind sehr kosten- und zeitaufwendig, weshalb dieser Aufwand sehr genau überlegt werden muss.