Aktuelle Rechtstipps

Wenn es um juristische Belange geht, ist guter Rat teuer, denn der Besuch beim Rechtsanwalt oder Notar kann mit nicht unerheblichen Gebühren einhergehen. Nichtsdestotrotz sollte man sich nicht aus finanziellen Gründen abhalten lassen und den juristischen Beistand eines erfahrenen Experten zu schätzen wissen. All diejenigen, die sich dessen bewusst sind und zugleich aber dennoch den Wunsch verspüren, selbst ein zumindest grundlegendes Rechtswissen aufzubauen, können von den Rechtstipps hier auf zuRecht.de profitieren. Auch als juristischer Laie kann man sich den einen oder anderen Tipp zu Herzen nehmen und so vielleicht ohne großen Aufwand eine bessere Ausgangssituation oder mehr Rechtssicherheit erreichen.

Rechtstipps aus den unterschiedlichsten Rechtsgebieten und zu diversen Themen stellt Ihnen zuRecht.de online zur Verfügung. Die häufigsten Fragen aus dem Bereich Recht werden so laienverständlich beleuchtet. Aktuelle Entscheidungen sowie die grundlegende Rechtslage bilden die Basis unserer Rechtstipps. Falls Sie rechtliche Fragen haben und sich erst einmal in Eigenregie informieren möchten, bevor Sie einen Anwalt konsultieren, sind Sie hier auf zuRecht.de an der richtigen Adresse und sollten unsere Rechtstipps nutzen. Anhand der Informationen können Sie eine solide Basis schaffen und Ihre eigene Situation etwas besser einschätzen. Auch als Vorbereitung und/oder Hilfestellung für den nächsten Anwaltstermin sind unsere Rechtstipps bestens geeignet.

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Unternehmensberatungen übernehmen verschiedene Aufgaben. Sie verkürzen Produktionszeiten, entwickeln neue Marktstrategien oder unterstützen Firmen bei der Suche nach Fachpersonal. Sie werden auch als Berater bei Fusionen eingesetzt oder arbeiten daran ein Unternehmen in allen Abteilungen effizienter werden zu lassen. All ihre Aufgaben sind Dienstleistungen, die die Entwicklung eines Unternehmens fördern sollen.

Kosteneffizienz ist nur ein Detail im Aufgabengebiet

Die meisten Angestellten reagieren nervös, wenn ein Unternehmensberater auftaucht. Schließlich sollen die Berater Kosten senken und Abläufe effizienter werden lassen und dann könnten auch Jobs auf dem Spiel stehen. Tatsächlich holen viele Unternehmen Berater ins Haus, die alle Prozesse durchleuchten und Einsparpotenzial entdecken, doch nur selten muss dafür am Personalschlüssel etwas verändert werden. Das Unternehmen bvm GmbH aus Homburg sieht das Ziel seiner Arbeit in der optimalen Abstimmung verschiedener Prozesse, damit ein einheitlicher Fluss entstehen kann. So werden Fertigungszeiten automatisch verkürzt und bei der Kommunikation einzelner Abteilungen ergeben sich häufig ebenfalls Optimierungsmöglichkeiten, die vor allem Zeit sparen. Unternehmensberater wollen also dafür sorgen, dass eine Firma ihre vorhandenen Ressourcen voll ausnutzen kann und alltägliche Prozesse durch ein perfektes Zusammenspiel kosten- und zeitoptimiert ablaufen können.

Marketing, Vertrieb & Zukunftsorientierung

Marketing und Vertrieb gehören ebenfalls zum breit gefächerten Aufgabenbereich von Unternehmensberatern und sie unterstützen die Führungsetage bei der Erstellung eines neuen Marketingkonzepts und erstellen Mitbewerberanalysen, auf denen eine Unternehmensstrategie aufgebaut werden kann. Zudem leisten sie eine praktische Hilfestellung bei Verhandlungen mit Lieferanten und bauen bei Bedarf gemeinsam mit dem Unternehmen den Bereich Logistik um, damit auch hier die verschiedenen Abteilungen und Lieferanten in eine optimale Struktur eingebunden werden können. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Arbeit von Unternehmensberatern besteht in der Begleitung von Unternehmern, die sich aus dem aktiven Geschäft zurückziehen möchten oder über einen Zukauf nachdenken. Gemeinsam mit ihm werden wichtige Fragen zum Verkauf oder Kauf eines Unternehmens beantwortet und man findet individuelle Lösungen, durch die Risiken minimiert werden können.

Bildquelle: Michael Leibrecht; flickr

Auch Kinder haben Rechte. Deshalb setzt sich die UNICEF gezielt dafür ein, dass Kinder den Schutz und die Förderung bekommen, die ihnen zusteht. Die Konvention der UNICEF haben bislang 193 Staaten, darunter natürlich auch Deutschland, ratifiziert. Das ist sicher noch lange nicht genug, aber es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die UNICEF setzt sich dafür ein, dass in jedem Land, egal, ob arm oder reich, die Rechte der Kinder in Politik und Gesellschaft einen Eingang finden und auch verwirklicht werden. Allerdings ist die UNICEF nicht nur ein Gremium, das für sich allein arbeitet, sondern die Mitwirkung aller Menschen ist gefragt. Jeder kleine Beitrag hilft der UNICEF, sich besser für die Rechte der Kinder einzusetzen.

Was leistet die UNICEF für die Kinder?

Kinder haben ein Recht auf Bildung in einem friedlichen Umfeld. Gerade in den ärmsten Ländern in Afrika haben sie ohne Hilfe der UNICEF diese Möglichkeit nicht. Viele Klassenzimmer sind zerstört oder halb verfallen. Hier kann die UNICEF den Kindern aktiv helfen. Oft, wenn der erste Schritt gemacht ist, hilft die Dorfgemeinschaft dabei, ihr Schulgebäude zu erhalten. Damit leistet die Organisation einen guten Beitrag für die Hilfe zur Selbsthilfe. Schulbildung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. In den ärmsten Ländern ist sie es leider nicht. Hier fehlt es an allem. Schon Trinkwasser und Toiletten sind Mangelware. Mit ihrem Beitrag für die Gesundheit und die Hygiene sorgt die UNICEF nicht nur dafür, dass die Kinder überleben können, sondern auch für eine lebenswerte Zukunft. So werden zum Beispiel Unterrichtsmaterialien bereitgestellt, aber es wird auch viel über die Wichtigkeit der Hygiene diskutiert.

Bildquelle: UNICEF Ethiopia; flickr

Die viele Finanzprobleme in den letzten Jahren auf dem Finanzmarkt sind nicht ohne Folgen geblieben. Um Anleger wenigstens zum Teil vor den Folgen zu schützen, wurde das „Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts“ ins Leben gerufen. Inwieweit sich das Gesetz tatsächlich auf den Anlegerschutz auswirkt, wird auch nach der Verabschiedung des Gesetzes noch heftig diskutiert. Mit diesem Gesetz sollen in erster Linie die Anleger geschützt werden. Dafür wurden drei verschiedene Ziele festgelegt.

– Ein besserer Schutz vor falscher Beratung

– Finanzprodukte sollen besser und leicht verständlich erklärt werden

– Anleger sollen vor Falschberatung geschützt werden

Wie soll das in der Praxis aussehen?

Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes muss jeder, der bei einem Finanzunternehmen angestellt ist, bei der BaFin namentlich erfasst werden. Die BaFin erstellt daraus eine Datenbank, die nicht öffentlich zugänglich ist. Wird von diesem Kontrollorgan festgestellt, dass ein Mitarbeiter schwer gegen Vorschriften verstößt, kann das für ihn eine berufliche Sperre von bis zu zwei Jahren bedeuten. Die BaFin ist nicht nur für Fachkräfte zuständig, sondern auch Privatpersonen können sich hier mit Ihrer Beschwerde hinwenden. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder Mitarbeiter eines Finanzunternehmens für seine Arbeit eigenverantwortlich ist und bei schwerwiegenden Fehlern leichter zur Rechenschaft gezogen werden kann. Eine wertvolle Hilfe finden Anleger auf Verbraucherschutzvereinigung anlegerschutz24.

Weitere Vorteile für Anleger

Eine ähnliche Funktion soll der sogenannte Beipackzettel haben, der den Kunden schon seit dem 1. Juli 2011 zur Verfügung gestellt werden muss. Sinn des Beipackzettels ist es, kurz und sachlich die wichtigsten Informationen zum Finanzprodukt zusammenzufassen. Neu geregelt wurde außerdem der Umgang mit Immobilienfonds. Gerade in der Krise haben die Immobilienfonds gezeigt, dass sie genauso anfällig sind wie jeder andere Fond auch. Im neuen Gesetz ist eine zweijährige Mindesthaltefrist für alle Neuanleger vorgesehen und außerdem eine zwölfmonatige Kündigungsfrist. Eine Ausnahme von dieser Regel bilden lediglich Beträge von 30.000 € in einem Halbjahr pro Anleger.

Scheidungswillige Paare müssen sich für die Zukunft auf einige Änderungen im Unterhaltsrecht gefasst machen. So soll zum Beispiel die Dauer der Ehe eine größere Rolle spielen, wenn es um die Höhe der Zahlungen geht. Damit soll verhindert werden, dass Hausfrauen nach einer langen Ehe zu einem Sozialfall werden. In einem Interview gegenüber der „Welt am Sonntag“ erklärte die Rechtsexpertin der Union, Ute Granold, dass es nicht sein kann, dass Frauen, die vor vielen Jahren geheiratet haben, nach einer Scheidung ins Bodenlose fallen.

Mit ihrer Gesetzesänderung reagiert die Regierung endlich auf die Kritik an der geltenden Reform des Unterhaltsrechts. Diese Reform besteht seit fünf Jahren und legt fest, dass nach einer Scheidung jeder der Partner für seinen Lebensunterhalt weitestgehend selber verantwortlich ist. Vor allem für Frauen, die sich viele Jahre um Kinder und Haushalt gekümmert haben, bedeuteten diese Reformen eine deutliche Verschlechterung ihrer Lebensumstände.

Individuelle Regelungen

Die Benachteiligung der Frauen soll im neuen Gesetzentwurf wieder geändert werden. Die Gerichte sollen einen Unterhaltsanspruch nicht mehr begrenzen können. In dem Bericht in der „Welt am Sonntag“ heißt es, dass vor allem die Befristung oder Begrenzung der Unterhaltsansprüche unzulässig ist, wenn die Ehe von sehr langer Dauer war.

In Zukunft müssen die Gerichte auf jeden Fall in ihrem Urteil zum Unterhaltsanspruch die Dauer der Ehe berücksichtigten. Für geschiedene Frauen bedeutet das laut der „Welt am Sonntag“, dass sie mit mehr Unterhalt rechnen können, wenn sie sehr lange verheiratet waren. Wichtig ist dabei, dass die Unterhaltsansprüche nicht nach einem bestimmten Schema erfolgen sollen, sondern dass es dabei um einen fairen Interessenausgleich zwischen den ehemaligen Partnern geht.

Am 16.01.2013 fiel in Straßburg ein Urteil, das Christen in ihrer Religionsfreiheit am Arbeitsplatz bestärkt. Konkret wurden zwar Klagen aus Großbritannien eingereicht, doch das Urteil hat für alle 47 Staaten Bedeutung, in denen die Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet wurde.

Das Kreuz darf sichtbar getragen werden

Eine Engländerin, die bei einer britischen Airline beschäftigt ist, hatte geklagt, weil ihr Arbeitgeber ihr verboten hatte, ein Kreuz sichtbar über der Uniform zu tragen. Sie und drei andere Kläger bekamen vor dem Gerichtshof für Menschenrecht in Strassburg Recht, denn die Richter entschieden, dass ein Arbeitgeber das sichtbare Tragen oder Aufhängen von Kreuzen am Arbeitsplatz nicht generell verbieten darf. Für Christen gibt es zwar keine Pflicht, das Kreuz zu tragen, doch die Richter waren der Meinung, dass die Religionsfreiheit auch am Arbeitsplatz gewährleistet sein muss und das einheitliche Bild, das mit Uniformen erzielt werden soll, nicht durch ein Kreuz gestört wird. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wie beispielsweise in der Pflege. Dort könnten verwirrte, kranke Menschen an der Kette ziehen und sie könnte auch in offene Wunden ragen. Daher kann das Tragen eines Kreuzes an bestimmten Arbeitsplätzen aus Sicherheits- und Hygienegründen auch weiterhin untersagt werden. Wer sein Recht auf Religionsfreiheit in Postern ausdrücken möchte und sein Büro mit einem Bild oder Poster mit christlichen Motiven schmücken will, muss sich allerdings nach wie vor mit seinem Arbeitgeber absprechen, wobei diese in der Regel keine Einwände haben, da nur anstößige Motive auf Ablehnung stoßen und die Religionsfreiheit auch in Büroräumen mit Publikumsverkehr nicht eingeschränkt wird.

Viele Kollegen und Arbeitgeber wollen gefragt werden

In großen Büroräumen, wo mehrere Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz haben, gestaltet in der Regel jeder selbst seinen Platz, doch die Raumgestaltung sollte nach Absprache erfolgen. Christen, die ein Kreuz aufhängen oder eine Wand mit einem Poster mit christlichen Motiven schmücken wollen, sollten daher vorher fragen, ob die Kollegen und der Chef damit einverstanden sind. So lassen sich Missverständnisse vermeiden und die angenehme Atmosphäre am Arbeitsplatz bleibt für alle erhalten.

Bildquelle: ubrsma; flickr

Die Schulordnung an Gymnasien in Bayern ist sehr umfangreich. Sie reguliert den Schulbetrieb an öffentlichen Gymnasien, an Abendgymnasien und Kollegs, aber auch an staatlich anerkannten Ersatzschulen, die den Charakter einer öffentlichen Schule haben. Laut der Schulordnung gibt es Ministerialbeauftragte, die vom Staatsministerium für Unterricht und Kultur bestimmte Aufgaben zu erfüllen haben. Die Ministerialbeauftragten sollen die Schulen beraten und unterstützen, ihre Eigenverantwortung stärken und bei Konfliktfällen beratend zur Seite stehen.

Im Teil zwei – der Schulordnung an Gymnasien in Bayern wird das Zusammenspiel zwischen den Schülern, den Schulleitern und Lehrkräften geregelt. Einen hohen Stellenwert hat dabei die Eigenverantwortung. Im Rahmen eines Modellversuches können innerhalb der Schulgemeinschaft Maßnahmen beschlossen werden, die von einzelnen Bestimmungen der Schulordnung abweichen. Die Gesamtverantwortung liegt bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Schulleiter tragen die gesamte pädagogische, organisatorische und rechtliche Verantwortung. Sie üben das Hausrecht auf der Schulanlage aus und können, unter Mitwirkung der Personalvertretung, der Aufwandsträger und des Schulforums eine neue Hausordnung erlassen.

Die Schulordnung regelt sämtliche Belange des Schulalltages

In der Schulordnung der Gymnasien in Bayern ist auch der Umgang mit statistischen Daten geregelt. Sämtliche Daten, die für den Aufwandsträger im Rahmen seiner Aufgaben wichtig sind, darf er ohne Genehmigung verwerten. Sollen Daten erhoben werden, die nicht nur schulintern sind, muss dazu das Staatsministerium seine Genehmigung erteilen. Ein wichtiges Gremium für einen reibungslosen Schulablauf ist die Lehrerkonferenz. Sie kann mit Zustimmung des Schulleiters über den kompletten Schulablauf bestimmen oder Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Schule einlegen.

Ausgenommen davon sind Aufsichtsbeschwerden gegen die Schule oder Dienstaufsichtsbeschwerden. Selbstverständlich sind die Sitzungen der Lehrerkonferenz nicht öffentlich. Um einen regelmäßigen Unterricht zu gewährleisten, müssen sie außerhalb der Unterrichtszeiten durchgeführt werden. Die Schulordnung an Gymnasien in Bayern bestimmt maßgeblich über die Qualität des Unterrichtes. Sie hat einen Einfluss auf den gesamten Schulablauf und kann bei Bedarf vom Schulleiter neu verfasst werden.

Bildquelle: Urheber: Andy Moser; CC

Ein Rechtsstreit ist zumeist nicht nur eine sehr langwierige Angelegenheit, sondern er kostet Nerven, Zeit und Geld. Doch es gibt noch weitere Komplikationen, die im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit auftreten können. Dies ist beispielsweise oft dann der Fall, wenn eine Verhandlung vor Gericht länderübergreifend stattfindet. Auch kann es sein, dass ein Mandant ein rechtliches Problem im Ausland hat und dieses dann im eigenen Land vor einem Gericht klären möchte. Dies kann Privatpersonen passieren, Unternehmen sind jedoch häufiger davon übertroffen.

Geht es etwa um ein Patent, dann kann der Rechtsanwalt das Patent übersetzen lassen und dafür die Dienste einer Übersetzungsagentur oder eines freien Übersetzers in Anspruch nehmen. Als Vorteil bei der Inanspruchnahme einer Agentur stellt sich häufig heraus, dass der Übersetzer nicht nur sein Handwerk beherrscht. Vielmehr hat eine Agentur die Möglichkeit auf verschiedene Fachleute zurückzugreifen. So werden nicht selten Juristen hinzugezogen, die sich nicht nur mit den Gepflogenheiten der jeweiligen Landessprache, sondern auch mit den gesetzlichen Grundlagen auskennen. Werden Patente oder andere juristische Dokumente fachlich versiert übersetzt, so kann der Anwalt im heimischen Land besser damit arbeiten und seinen Mandanten vor einem Gericht adäquat vertreten.

Online den richtigen Übersetzer finden

Übersetzer und dementsprechende Agenturen gibt es viele auf dem Markt. Vor allem im Internet bieten Dienstleister ein breites Spektrum an möglichen Fachübersetzungen an. Jedoch gibt es auch auf dem Markt der Übersetzer viele sogenannte schwarze Schafe. Arbeitet ein Übersetzer zum Beispiel unzuverlässig, dann können gerade im juristischen Bereich schwerwiegende Konsequenzen daraus resultieren. Bevor der Jurist einen Übersetzer verbindlich mit der Transkription von Dokumenten beauftragt, sollte er sich stets über dessen Seriosität versichern. Dies kann er anhand von anderen Kundenmeinungen tun. Ist ein juristischer Fachübersetzer gut und versteht sein Handwerk, dann hat sich dies zumeist in der ganzen Branche herumgesprochen. Jeder Übersetzer sollte in der Lage sein, termintreu und im Notfall auch einmal schnell zu arbeiten. Manchmal muss ein Patent oder ein anderes juristisches Dokument sehr kurzfristig übersetzt werden. Dann ist e s von Vorteil, wenn der Jurist auf den beauftragten Übersetzer zählen kann. Viele Übersetzer spezialisieren sich auf ein Fachgebiet. Dies erhöht ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb kann der Jurist sich im Internet explizit nach Freiberuflern oder Agenturen umsehen, die sich auf die Übersetzung von juristischen Schriftstücken spezialisiert haben. Hat der Rechtsanwalt alle wichtigen Dokumente in seiner Landessprache erhalten, dann muss er sich nur noch mit seinem Mandanten besprechen. Es ist wichtig, dass er diesem den Inhalt verständlich erklärt und die Informationen zugänglich macht.

Hat ein Student das Jurastudium erfolgreich absolviert, so liegen zumeist viele Jahre des harten Lernens hinter ihm. Auch ein Referendariat, in welchem erste praktische Berufserfahrungen gesammelt wurden, hat Zeit gekostet, allerdings auch umfangreiche Einblicke in das nun wartende Berufsleben verdeutlicht.

Nach dem Studium steht dann aber zunächst die Jobsuche. Die meisten Juraabsolventen besitzen nicht das notwendige finanzielle Budget, um sofort die eigene Anwaltskanzlei zu eröffnen. In dieser Situation empfiehlt es sich, als Anwalt in eine bereits bestehende, erfolgreiche Kanzlei einzusteigen. Hat sich der Jurist während seines Studiums auf ein bestimmtes rechtliches Gebiet spezialisiert, so sollte er auf die Suche nach einer Sozietät gehen, welche für dieses Rechtsgebiet noch keinen Anwalt beschäftigt.

Um einen Job als Anwalt zu finden, stehen jedem Juristen diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen sollte natürlich stets die klassische Variante genutzt werden, denn vor allem das Studieren der Anzeigen in der Tagespresse zahlt sich durchaus aus. Darüber hinaus finden sich aber auch im Netz zahlreiche Portale, wo der Anwalt nach einer Festanstellung Ausschau halten kann.

Die umfassenden Möglichkeiten des Internets nutzen

In der großen Jobbörse von Stepstone beispielsweise gibt es für jede Berufsgruppe vielfältige Angebote. Der Jurist hat hier die Möglichkeit, sich in dieser und auch in anderen Jobbörsen ein persönliches Profil anlegen. In diesem kann er zahlreiche Informationen weitergeben, sodass Arbeitgeber hier mit nur wenigen Klicks die Stärken und Potenziale des Jobsuchenden einsehen können. Gab es bereits erste Berufserfahrungen, dann sollten auch diese Teil des Profils werden. Darüber hinaus darf natürlich auch der ausführliche Lebenslauf nicht fehlen, damit mögliche Arbeitgeber auf den suchenden Anwalt aufmerksam werden.

Jobbörsen, wie Stepstone & Co bieten zudem die Möglichkeit an, sich täglich aktuelle Jobangebote per E-Mail zukommen zu lassen. Auf diesem Wege ist der Anwalt immer informiert und kann sofort reagieren (Bewerbungen senden), wenn er ein Angebot findet, welches seinen Vorstellungen entspricht.

Einem Anwalt wird in seinem alltäglichen Berufsleben vieles abverlangt. So muss er nicht nur die Interessen seiner Mandanten vor Gericht vertreten können, sondern sich stets auch mit der aktuellen Gesetzeslage auskennen. Auch in Sachen Kommunikation muss ein Anwalt gewandt sein. Vertritt der Anwalt die Interessen eines Mandanten vor Gericht, so kommt es im Wesentlichen auf die richtige Wortwahl an.

Doch nicht jedem ist Wortgewandtheit und Redetalent in die Wiege gelegt worden. Dennoch kann auch ein Jurist lernen, angemessen und im Sinne seiner Kunden zu kommunizieren. Dies ist in einem Kommunikationstraining möglich, wie es beispielsweise von der MAK Management Akademie NRW GmbH angeboten wird. Der Jurist kann hier an verschiedenen Trainingseinheiten teilnehmen, die ihm in seinem Berufsalltag von großem Nutzen sein können und in der Regel auch werden.

Während des Trainings wird der Teilnehmer vor verschiedene Situationen gestellt und in diesen kann er mit anderen Trainingspartnern die richtige Kommunikation üben. Der optimale kommunikative Auftritt vor Gericht ist eines der zentralen Themen bei einem derartigen Kommunikationstraining. Stets muss der Jurist in der Lage sein, verschiedenartig zu kommunizieren, denn gerade das Gespräch mit dem Richter oder mit dem Staatsanwalt läuft anders ab, als die Befragung eines Zeugen.

Wichtig für den juristischen Erfolg ist das Plädoyer. Auch hier kommt es wieder auf einen großen Wortschatz und auf die Gabe an, diesen perfekt einzusetzen.

Vertritt der Anwalt seine Kunden nicht vor Gericht, so führt er zumindest aber Mandantengespräche. Gerade einem neuen Mandanten muss der Anwalt jedoch mit viel Vorsicht begegnen. Je nachdem, um welche rechtliche Streitigkeit es sich handelt, ist ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl gefragt. Der Anwalt sollte es verstehen, fachliche Zusammenhänge in klar verständlichen Worten zu erklären. Ansonsten könnte es passieren, dass der Mandant verschreckt wird und sich lieber von einem anderen Kollegen vertreten lässt.

Kommunikation in Schriftform

Doch nicht nur die Sprache wird bei einem Kommunikationstraining für Anwälte geschärft und verbessert. Schriftlich muss der Anwalt ebenso häufig kommunizieren, denn stets hat er die Aufgabe, wichtige Dokumente und Briefe für seine Mandanten aufsetzen. In den Seminaren erlernt er deshalb auch, wie mit verschiedenen öffentlichen und privatrechtlichen Institutionen kommuniziert werden sollte.

Schriftstücke, die vor Gericht von zentraler Bedeutung sind, müssen ebenfalls nach bestimmten Kriterien verfasst werden. Welche das sind und wie diese individuell am besten zum Einsatz kommen können, lässt sich in einem Kommunikationstraining erlernen. Das sprachliche Vermögen wird bei solchen Trainings zwar häufig in beruflicher Hinsicht geschult, es ist jedoch nicht so, dass die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse nicht auch in anderen Lebensbereichen weiterhelfen können. Wer stets in einer überlegten Art und Weise kommuniziert, der weiß, dass sich dadurch sowohl im privaten Bereich wie auch im Berufsleben, die eigenen Bedürfnisse wesentlich deutlicher darstellen lassen und die persönlichen Ziele leichter erreicht werden können.

Auf den Punkt genau das auszudrücken, was gesagt werden soll, können Anwälte in einem Kommunikationstraining erlernen.

Tierliebe ist in Deutschland grenzenlos und so gut wie jeder Haushalt hat einen tierischen Mitbewohner. Sei es die Katze, den Hund, das Meerschweinchen oder gar die Rennmaus.

Doch, was viele Tierhalter nicht wissen: Die vom Tier verursachten Schäden müssen meist aus eigener Tasche gezahlt werden, wurde zuvor keine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Und da die Schäden schnell passieren und oftmals in die Tausende gehen können, steht so mach ein Tierbesitzer nach der Schadensregulierung unter Umständen vor dem finanziellen Ruin.

Wer einen Hund hat, dem sei der Abschluss einer Hundehaftpflicht angeraten. In vielen Bundesländern ist diese Versicherung auch schon Pflicht, sodass die Hundehalter hier entsprechend nicht sparen können. Gleiches gilt für die Pferdehaftpflicht. Auch sie ist äußerst empfehlenswert, denn die Schäden, die ein solch großes Tier anzurichten vermag, kann sich finanziell ebenfalls sehr übel auswirken.

Katzen, Hunde und Pferde sind in ihrem Handeln häufig unberechenbar

Die meisten Tiere sind in ihrem Verhalten eher unberechenbar und letztendlich nicht kalkulierbar. Dies hat jedoch weniger mit Bösartigkeit zu tun, denn hier spielt der Faktor Angst und Bedrohung aber auch der Beutetrieb eine große Rolle. Rast beispielsweise ein Auto an Pferd und Reiter vorbei, so erschrickt das Pferd unter Umständen, bricht aus, tritt aus und beschädigt mit den Hufen gar ein anderes Fahrzeug. Ohne Pferdehaftpflicht muss nun der Halter des Tieres für den Schaden aufkommen.

Auch der Hund, der ein Kaninchen gewittert hat, sich losreist und vor ein Auto läuft kann für großen Schaden sorgen. Kommt es beim Unfall gar zu Personenschäden, so können die dadurch entstehenden finanziellen Belastungen durchaus in die Hunderttausende gehen.

Etwas anders verhält es sich hingegen bei einer Katze. Auch sie kann natürlich erhebliche Schäden anrichten, doch diese Schäden sind meist durch die private Haftpflichtversicherung des Tierbesitzers abgedeckt. Die Katze wird versicherungstechnisch quasi als vollwertiges Versicherungsmitglied angesehen, sodass die durch sie verursachten Schäden an fremdem Eigentum entsprechend von der Versicherungsgesellschaft reguliert werden. Der Versicherungsnehmer muss in diesem Fall nur eine Schadensmitteilung machen und alles Weitere klären Geschädigter und Versicherung unter sich.

Wer Tiere hält, der sollte jedoch keinesfalls am falschen Ende sparen, denn dies kann letztendlich sehr teuer werden. Selbst wenn keine Versicherungspflicht steht, ist es sinnvoll, diese Haftpflichtversicherung abzuschließen. In der Regel kostet sie nicht viel und wird die Haushaltskasse daher auch nicht allzu sehr schmälern.

Bildquelle: Autor: Jonatan De Geest; CC