In Geldangelegenheiten vertrauen  viele Menschen nur sich selbst und ihrer Bank, doch auch der besten Bank können Fehler unterlaufen und daher sollte man regelmäßig die Kontobewegungen kontrollieren. Auch beim Kreditkartenkonto ist die monatliche Durchsicht der einzelnen Abbuchungen wichtig denn hier können sich durchaus spürbare Fehlbuchungen bemerkbar machen. Ein über die Kreditkarte gebuchtes und anschließend storniertes Hotel kann fälschlicherweise die Kosten abbuchen und wer sich hier nicht rechtzeitig meldet, hat das Nachsehen. Bei Bestellungen in Internetshops per Kreditkarte kann ein Storno sinnvoll werden, wenn der Shop die Ware nicht liefern kann und damit der Vertrag nicht zustande kam.

Eine Haftpflichtversicherung zu haben, ist in unseren Tagen nahezu eine Selbstverständlichkeit. Natürlich sind die gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungen wie zum Beispiel beim Kraftfahrzeug von den privaten Haftpflichtversicherungen abzugrenzen. Kinder sind grundsätzlich beitragsfrei mitversichert, auch während der Berufsausbildung. Wartet das Kind auf eine Lehrstelle oder auf einen Studienplatz, so gilt die Versicherung noch ein Jahr nach dem Schulabschluss. Dasselbe gilt für den Fall der Erwerbslosigkeit, die natürlich beim zuständigen Arbeitsamt gemeldet sein muss. Eine Haftpflichtversicherung stützt sich im Allgemeinen auf den Anspruch auf Schadenersatz. Der wiederum ist sehr anschaulich im Bürgerlichen Gesetzbuch im Paragrafen 823 Absatz 1 des BGB niedergeschrieben. Hat ein Schadenverursacher keine Haftpflichtversicherung, so sind die finanziellen Folgen unter Umständen immens. Denn es kann auf Haus und Grundbesitz, Möbel und Sparanlagen zugegriffen werden. Auch das monatliche Einkommen wird zur Schadenregulierung herangezogen. Alles Vermögen, auch solches, das erst nach dem zu verantworteten Schaden erworben wurde, kann in die Regulierung einfließen. Ein unvorgesehenes Schadensereignis ohne entsprechende Versicherung kann als durchaus das Leben eines Bürger erheblich beeinträchtigen wenn nicht sogar ruinieren. Es kann also von essenzieller Bedeutung sein versichert zu sein, man sollte eigentlich auf alle Fälle eine Haftpflichtversicherung abschließen. Die Haftpflichtversicherung springt ein bei nicht vorsätzlich verursachten Personen-, Sach-, Vermögens- und Mietsachschäden. Der Schaden muss zwangsläufigerweise fahrlässig verursacht sein. Bei vielen Versicherungen ist diese Begrifflichkeit vertraglich bereits sehr eingeschränkt, auch lässt sich über die komplexe Auslegung der Thematik sicherlich ausgezeichnet streiten. Weiter ist es so, dass die Haftpflichtversicherung grundsätzlich nicht zahlt, wenn es sich um Schäden handelt, die durch, meistens im Kleingedruckten zu findende Risikofaktoren entstanden sind. Dazu zählen zum Beispiel Hunde oder auch der sehr dehnbare Begriff des Wasserschadens. Auch die Vermietung von Immobilien hat ihre ganz eigenen Regeln in der Haftpflichtversicherung. Unwetterschäden unterliegen ebenfalls einer ausgeklügelten Versicherungssystematik. Da gilt es abzugrenzen zwischen Schäden aus Naturereignissen, Umweltkatastrophen, herkömmlichen Wasserschäden, Rohrbrüchen und vielen Nuancen mehr. Es ist also immer angebracht, sich ausführlich beraten zu lassen, alle Wahrscheinlichkeiten und möglichen versteckten Kostenfallen zu hinterfragen.

Die telefonische Beratung durch einen Anwalt erfreut sich bei den Verbrauchern wachsender Beliebtheit, da sie schnell und bequem ist. Laut Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist die Beratung durch einen Rechtsanwalt mittels einer 0190-Hotline gesetzlich zulässig, obwohl das in der Gebührenordnung und im Berufsrecht für Anwälte nicht enthalten ist. Ob eine Telefonberatung beim Anwalt zweckmäßig ist, hängt vom jeweiligen Fall ab. Normalerweise eignen sich einfache Fälle für eine telefonische Beratung am besten. Solche Fälle sind schnell zu klären. Die Kosten einer Telefonberatung sind variabel und richten sich nach der Gesprächsdauer. Bei dieser Form der Rechtsberatung ist Zeit im wahrsten Sinne des Wortes Geld. Durch sorgfältige Vorbereitung kann der Verbraucher Zeit und somit Geld sparen. Vor Gesprächsbeginn legt der Anrufer am besten alle benötigten Unterlagen wie Verträge oder Quittungen bzw. Belege zurecht. Es ist eine gute Idee, vorher aufzuschreiben, was man den Anwalt fragen möchte. Genauso wichtig ist es auch, die Aussagen des Anwalts niederzuschreiben. Komplizierte Fälle eignen sich nicht zur telefonischen Beratung. Eine fernmündliche Übermittlung der Einzelheiten würde zu viel Zeit und Geld kosten. Eine mündliche Übermittlung ist außerdem zu anfällig für Fehler. Bei Verträgen kann schon das kleinste Detail entscheidend sein. In solchen Fällen ist die Erstberatung beim Anwalt günstiger. Dabei hat der Kunde den Vorteil, dass er mit dem Anwalt einen Preis vereinbaren kann. Dieser Preis wird mit dem Gesamtpreis verrechnet, wenn der Anwalt den Fall übernimmt. Das bedeutet, dass die Erstberatung dann anfänglich kostenlos ist. Außerdem wird sich der Anwalt alle benötigten Unterlagen seines Mandanten kopieren, sodass Fehler oder Irrtümer ausgeschlossen sind. Viele Rechtsschutzversicherungen bieten übrigens auch die Möglichkeit einer telefonischen Beratung durch einen Anwalt als Teil der Versicherungsleistung an.

Die deutsche Gerichtsbarkeit unterscheidet sich durch Zivil- und Strafrecht. Zu den Zivilrechtsverfahren gehören alle Verfahren, die mit natürlichen Personen zu tun haben und nicht dem Strafgesetzbuch unterliegen. Zu den Zivilrechtsverfahren gehören u. a. Ehescheidungen, Zwangsvollstreckungen u. a. Für Zivilrechtsverfahren ist die Zivilprozessordnung (ZPO) maßgeblich. Im Gegensatz zum Zivilrechtverfahren wird das Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft beantragt. Hierfür ist die Strafprozessordnung maßgeblich. Alle Zivilrechtsverfahren werden zuerst vom zuständigen Amtsgericht gem. ZPO eingeleitet und abgeurteilt. Erst wenn einer der Beteiligten mit dem Urteil nicht einverstanden ist, kann er beim Landgericht das Verfahren nochmals aufrollen. Gibt es auch hier keine Einigung, wird die Sache an das Oberlandesgericht verwiesen. Das Oberlandesgericht hat die Möglichkeit, das Verfahren an das Landgericht zurückzugeben oder aber an den Bundesgerichtshof zu verweisen. Gegen das Urteil des Bundesgerichtshofes ist kein Einspruch möglich, d. h., es können keine Rechtsmittel eingelegt werden. Das Urteil des BGH ist für beide Parteien bindend. Bei den meisten Strafverfahren ist das Amtsgericht ebenfalls das erste Gericht, das sich der Strafsache annimmt. Das gilt allerdings nur, wenn bei einem Urteil die erwartete Freiheitsstrafe höchstens vier Jahre beträgt. Die Zuständigkeit des Amtsgerichts ist im § 24 GVG geregelt. Wird bereits beim Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft mit einer Freiheitsstrafe von mehr als vier Jahren gerechnet, so wird das Verfahren vor dem Landgericht verhandelt. Das Landgericht ist auch dann zuständig, wenn gegen das Urteil des Amtsgerichts in einem Strafverfahren Revision eingelegt wird. Eine erneute Revision, die sich gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes richtet, wird vor dem Bundesgerichtshof verhandelt, der höchsten Instanz in Deutschland. Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofes sind zu akzeptieren, Rechtsmittel können nicht eingelegt werden. Nur in Verfassungsangelegenheiten kann in letzter Instanz das Bundesverfassungsgericht angerufen werden.

Irgendwann muss jeder aus dem Leben scheiden und natürlich macht man sich bereits zu Lebzeiten Gedanken, wie der eigene Nachlass verteilt werden soll. Da das Erbrecht keine einfache Angelegenheit ist, holen sich viele Verbraucher professionelle Hilfe um ihr Testament zu verfassen. Anwälte und Notare helfen bei der Regelung des Erbes und dafür werden bestimmte Gebühren fällig.

Wer sicherstellen möchte, dass sein Testament nach seinem Tod auch gefunden wird, sollte es ohnehin bei einem Notar hinterlegen und auch wenn bestimmte Erben ausgeschlossen oder nur mit dem Pflichtteil bedacht werden sollen, ist eine umfassende Information wichtig um alle gesetzlichen Regelungen einzuhalten. Im Schnitt liegen die Kosten für die Beurkundung eines Einzeltestaments mit einem Geschäftswert von bis zu 10.000.- Euro bei etwa 50.- Euro und wenn es sich bei gleichem Geschäftswert um ein gemeinschaftliches Testament handelt, kann man mit der Verdopplung der Gebühr rechnen. Insgesamt gesehen, lohnt sich also der Besuch beim Notar, denn Streitigkeiten lassen sich so schon vorab vermeiden. Wer sein Testament zusammen mit einem Rechtsanwalt erstellen bzw. aufsetzen möchte, muss ebenfalls mit  bestimmten Gebühren rechnen, wobei auch diese einer Gebührenordnung unterliegen und nicht nur im Ermessen des Anwalts liegen.

Die jeweiligen Gebührensätze hängen auch hier vom Gegenstandswert ab und können vorab vereinbart werden. Bei kleineren Vermögen lohnt sich der Gang zum Anwalt nicht immer, da er höhere Kosten als ein Notar verursacht, aber wenn es um Steuererleichterungen geht, kann ein guter Anwalt einige Vorteile erwirtschaften und seine Kosten werden um ein Vielfaches amortisiert. Bei kleineren Vermögen reicht der Weg zum Notar, bei dem das Testament auch gleich hinterlegt werden kann, denn rein handschriftliche Verfügungen können im schlimmsten Fall verlorengehen und dann kann der letzte Wille nicht mehr erfüllt werden.

Was kostet ein Erbschein?

Während der Erblasser vor allem an die Anwalts- und Notargebühren in Verbindung mit der Testamentserrichtung denkt, werden die Hinterbliebenen mit ganz anderen Kosten konfrontiert. Zu nennen ist hier unter anderem der Erbschein, der auf Antrag vom zuständigen Nachlassgericht ausgestellt wird. Dies geschieht keineswegs kostenlos, sondern geht mit Gebühren einher, deren Höhe vom Wert des Nachlasses abhängt. Maßgebend ist dabei das Gesetz über Kosten der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichte und Notare, kurz GNotKG. Sowohl das Verfahren über den Antrag auf Erteilung des Erbscheins als auch die Abnahme der eidesstattlichen Versicherung, die dabei abzugeben ist, erweisen sich als Kostenfaktoren. § 34 GNotKG gibt Auskunft über die einfache Wertgebühr in Abhängigkeit vom Nachlasswert. Für den Erbschein wird jedoch der zweifache Gebührensatz fällig, so dass die betreffenden Beträge zu verdoppeln sind. Dies bedeutet, dass beispielsweise bei einem Nachlasswert von bis zu 500 Euro Gebühren von 30 Euro für den Erbschein anfallen. Beläuft sich der Nachlasswert dahingegen auf 200.000 Euro, entstehen durch den Erbschein Kosten in Höhe von insgesamt 870 Euro.

Welche Gebühren verursacht ein Testamentsvollstrecker?

Die testamentarisch angeordnete Testamentsvollstreckung kann den künftigen Erblasser beruhigen und den späteren Erben viel Ärger ersparen, weil der Testamentsvollstrecker die Erbauseinandersetzung gewissermaßen leitet und eine unabhängige Vertrauensperson für alle Beteiligten ist. Wer die Testamentsvollstreckung übernimmt, hat aber auch Anspruch auf eine Vergütung. § 2221 BGB sieht eine angemessene Vergütung des Testamentsvollstreckers vor. Sofern kein Honorar im Testament benannt wird, muss im Erbfall anhand des Nachlasswertes, der fachlichen Kompetenz, Dauer der Tätigkeit und etwaiger Besonderheiten eine Vergütung festgesetzt werden. In welcher Höhe Gebühren beziehungsweise Kosten für eine Testamentsvollstreckung anfallen, lässt sich pauschal also nicht sagen und hängt stets vom Einzelfall ab.

Welche Gebühren fallen bei der Testamentseröffnung an?

Auch die Testamentseröffnung gibt dem zuständigen Nachlassgericht Anlass zur Gebührenerhebung. GNotKG entsprechend fallen für ein notarielles oder eigenhändiges Testament pauschal Gebühren in Höhe von 100 Euro an. Darüber hinaus sorgen noch die Auslagen für Porto, Versand usw. für weitere Kosten im Zuge der Testamentseröffnung.

Die Suche nach einem Rechtsanwalt gestaltet sich oft schwierig. Die Vielfältigkeit der juristischen Praxis macht es für jeden Rechtsanwalt notwendig, sich auf spezielle Rechtsgebiete zu spezialisieren. Nicht jeder Anwalt kann einen Mandanten in jeder Rechtsfrage optimal beraten und vor Gericht vertreten. Neben den Anwaltskammern geben vor allem die Kanzleiprofile der Rechtsanwälte im Internet Auskunft über ihre Themenschwerpunkte. Umso wichtiger ist es, dass man ein Kanzleiprofil genau prüft, um den besten Anwalt zu finden. Viele Rechtsanwälte und Kanzleien haben detaillierte Profile im Internet. Hier geben sie Auskunft über ihre Fachgebiete, die Anzahl der Kanzleimitarbeiter und oftmals auch über die Honorare. Bei einigen Rechtsanwälten finden Ratsuchende hier in einem speziellen Bereich auch Basisinformationen, die erste, sehr allgemeine Rechtsfragen oft schon ohne Beratungstermin klären. Je ausführlicher ein Rechtsanwalt über die Qualifikation und die Themenbereiche seiner Kanzlei Auskunft gibt, umso besser kann man den passenden Rechtsanwalt finden. Vor allem bei großen Anwaltskanzleien werden nahezu alle Rechtsgebiete abgedeckt. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, wenn der zuständige Anwalt namentlich genannt ist. Auf diese Weise hat man einen festen Ansprechpartner, an den man sich wenden kann. Viele Kanzleien bilden auch die Gebührenordnung oder einen Prozesskostenrechner an, damit man die möglichen Kosten einer Rechtsberatung, der Mandatserteilung oder eines Rechtsstreites schon vorab kalkulieren kann. Wer keine Prozesskostenhilfe beantragen kann, wird die Kosten für den Rechtsanwalt selbst tragen müssen. Um sein Recht vertreten zu können, kann man Anbieter für einen Kredit sofort vergleichen und einen Sofortkredit beantragen. Bei einem erfolgreichen Gang vors Gericht, bei dem der Schuldige die Kosten des Verfahrens tragen muss, kann ein solcher Kredit schnell beglichen werden. Ausreichend Geldmittel zur Verfügung zu haben ermöglicht es genau den Anwalt zu beauftragen den man mittels Prüfung der detaillierten Kanzleiprofile ausgewählt hat.

Streitigkeiten kommen meist unverhofft und wer dann eine Rechtschutzversicherung hat, wähnt sich auf der sicheren Seite. Neben den Gerichtskosten, den Kosten für eine Zwangsvollstreckung und den Kosten für Verwaltungsverfahren gehören auch die Anwaltskosten grundsätzlich zu den Gebühren, die eine Rechtschutzversicherung übernehmen kann. Doch nicht alle diese Kosten werden in beliebiger Höhe übernommen und wer hier zu sorglos handelt, muss damit rechnen, einige Posten selbst begleichen zu müssen. Die eigenen Anwaltskosten übernimmt eine Rechtschutzversicherung beispielsweise nur, wenn sie sich im gesetzlichen Rahmen bewegen. Das bedeutet, wenn man mit seinem Anwalt andere Gebühren vereinbart, müssen diese nicht von der Rechtschutzversicherung gedeckt werden. Auch Gebühren für die Anreise eines Anwalts können von der Versicherung übernommen werden, sofern kein Anwalt am Klage-Ort beauftragt werden konnte. Die Versicherungen erteilen eine Deckungszusage, wenn sie nach dem Gesetz zur Übernahme der Kosten in einem Rechtsschutzfall verpflichtend sind. Allerdings kann diese Zusage unter bestimmten Voraussetzungen auch widerrufen werden und damit gilt sie nicht als endgültige Zusage. Eine gute Kommunikation mit der Versicherung schon im Vorfeld kann vor Problemen schützen denn damit lassen sich  gültige Gebührensätze und andere Regelungen schon vorab klären. Damit die Kosten der Rechtsschutzversicherung für den Versicherten möglichst gering ausfallen, sollten verschiedene Angebote verglichen werden. Auf www.rechtsschutzversicherung.eu kann jeder einen Vergleich starten und sich so das günstigste Angebot aussuchen. Vor dem Abschluss einer Rechtschutzversicherung sollte man allerdings auch abwägen, auf welchen Gebieten ein Schutz notwendig werden könnte, denn den Bereich Verkehrsschutz decken viele Versicherungen schon in den KFZ-Versicherungsverträgen. Zudem gewähren nicht alle Versicherungen den gleichen Schutz und nur wer hier detailliert vergleicht, kann das persönlich beste Angebot nutzen.

Einige Anwälte haben sich darauf spezialisiert Mandanten zu unterstützen, wenn es in puncto Gutscheinen zu Streitigkeiten kommt. Ist die Frist der Einlösung dem Kunden beispielsweise zu kurz, kann dieser sich gemeinsam mit seinem Anwalt auf die Verjährungsfrist laut § 195 BGB berufen, welche auf 3 Jahre festgesetzt wurde. Auch die Wettbewerbszentrale ist auf unlautere Bedingungen verschiedener Gutscheinanbieter aufmerksam geworden, über die ein guter Anwalt seinen Mandanten informieren muss. Oft werden Streitigkeiten rund um den Gutschein außergerichtlich beigelegt, um das Gesicht der Anbieter zu wahren. Jedoch ist die Konsultierung eines Anwaltes in jedem Falle ratsam. Es ist gesetzlich erlaubt, Gutscheine befristet auszustellen. Die Befristung ist an die allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Unternehmens gekoppelt. Rechtlich ist es nur möglich dagegen vorzugehen, wenn der Kunde durch die zu kurze Frist eindeutig benachteiligt wird. Oft ist der Nachteil eines Kunden Ermessenssache. Für eine gute Begründung ist der Rat eines Anwaltes hilfreich. Manche Ärzte bieten auf zahlreichen Internetplattformen Gutscheine an, die eine Behandlung umfassen. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um zahnärztliche Behandlungen, Brustvergrößerungen oder andere Dienstleistungen der Schönheitschirurgie. Diese Angebote sind in vielen Punkten unlauter. Zumeist sind sie nur auf 3, 6 oder 12 Monate befristet, was gegen die Verjährungsfrist spricht. Dem Patienten müssen eine angemessene Bedenkzeit und eine umfassende Beratung eingeräumt werden. Daher werden diese Fristen als zu kurz eingestuft. Ferner müssen Ärzte laut Berufsordnung ein angemessenes Honorar erhalten, welches auf Grundlage des Zeitaufwandes und der Schwierigkeit der Behandlung berechnet wird. Die Berechnung obliegt den Gebührenordnungen, die den Verdienst der Ärzte gesetzlich festlegen. Gutscheine gewährleisten die gleichbleibende Qualität der Behandlungen nicht. Daher haben Patienten jederzeit die Möglichkeit, diese mithilfe spezialisierter Anwälte anzufechten. Ebenso verhält es sich mit Gutscheinen, welche von Fahrschulen angeboten werden. Diese versprechen dem Kunden oft, weite Teile der Kosten für einen Führerschein abzudecken. Für die Angebotswerbung mit Preisen von Fahrschulen gibt es jedoch spezielle Vorschriften. Um Fahrschülern einen Preisvergleich zu ermöglichen, muss das komplette Angebot ersichtlich sein. Viele Gutscheine berücksichtigen diese gesetzlich vorgeschriebene Tatsache nicht. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass das Budget des Gutscheines vor Erbringung der tatsächlichen Leistung erschöpft ist. Anwälte raten Kunden, solche Gutscheine prüfen zu lassen und sie gegebenenfalls anzufechten. Zahlreiche Anwälte haben sich darauf spezialisiert, Kunden bei allen Rechtsfragen zu beraten. Jedoch wird auch auf die Angebote der Verbraucher- und der Wettbewerbszentrale hingewiesen. Sollte es zwischen Mandant und Anwalt zu Konflikten kommen, steht seit Januar 2011 eine Schlichtungsstelle der Bundesrechtsanwaltskammer zur Verfügung. Die Kammer informiert zudem über alle Möglichkeiten, die Kunden bei Streitigkeiten rund um Gutscheine zur Verfügung stehen. Einige Rechtsanwälte haben alle wichtigen Informationen im Internet zur Verfügung gestellt. Kunden haben die Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen. Für Rückfragen stehen diese Anwälte gerne zur Verfügung. Ihre Information und die damit verbundene Beratung ermöglichen Kunden, Probleme mit Gutscheinen zunächst ohne einen Anwalt zu lösen.

Im seit 1998 geltenden Betäubungsmittelgesetz für Deutschland steht geschrieben, dass der Anbau von Marihuana Samen illegal ist und damit verboten und nicht rechtlich ist. Trotzdem gehen die Behörden davon aus, dass in Deutschland etliche Personen Hanf illegal und unter Kunstlicht anbauen, da der Anbau auf Freiluftflächen durch das spezielle Aussehen der Pflanze schnell entdeckt wird. 2009 wurden mehr als 130.000 Delikte im Zusammenhang mit dem illegalen Anbau von Marihuana festgestellt, wobei diese Zahl im Vergleich mit den Vorjahren leicht rückläufig ist. Das Indoor-Growing im sogenannten Growschrank hat in Deutschland aber offensichtlich in den letzten Jahren zugenommen, auch weil online alle notwendigen Hilfsmittel dafür erhältlich sind. In einem Headshop lassen sich auf legale Weise Verdampfungslampen, Growschränke und Mini-Gewächshäuser erstehen und da der Konsum von Betäubungsmitteln in Deutschland nicht verboten ist, wird hierzulande auch niemand belangt, weil der Drogentest positiv ausgefallen ist. Allerdings kann es zum Führerscheinentzug kommen, denn man erhält einen Eintrag im die Führerscheindatei. Der Anbau von Marihuana ist auch für die Samen mit geringem THC-Gehalt verboten und steht unter Strafe. Dabei ist es egal, ob die Pflanze als Zierpflanze genutzt werden soll oder man eine Weiterverarbeitung und damit einen Konsum verfolgt.

Der Verbraucherschutz steht in immer mehr Bereichen ganz oben auf der Liste von Gesetzlichkeiten. Dafür haben Verbraucherschützer in mehreren Organisationen gesorgt. Das ist auch gut so, nur manchmal gibt es noch immer Lücken im Gesetz oder deren Durchführung. Wie sieht es wirklich mit dem Verbraucherschutz bei Finanzen aus?

Beim Verbraucherschutz in puncto Finanzen ist es nicht immer einfach da fast jeder Fall anders liegt. Aber um bei den allgemeinen Richtlinien zu bleiben – die Fragen des Verbraucherschutzes bekommen auch hier immer mehr Raum. Wenn es um Anlagen und Kredite geht, um Konteneröffnungen oder Beratungen – bei allen Themen rund um die Finanzen wird die Position der Kunden in den letzten Jahren gestärkt.

Stärken Beratungsprotokolle den Verbraucherschutz?

So müssen beispielsweise seit geraumer Zeit bei Kundengesprächen in Banken oder Versicherungen Protokolle der Gespräche angefertigt werden, die zeigen, worum es in dem Gespräch ging und welche Angebote der Kunde eventuell abgelehnt hat. Außerdem gibt es immer mehr Vereinfachungen für die Kunden, die ganze Vorgänge transparenter machen. Beispielsweise wird es ab 2014 Änderungen für Zahlungen internationaler Art geben.

Entscheiden Gerichte zugunsten der Kunden?

Besonders zugunsten der Kunden hat man aber entschieden, als festgelegt wurde, dass Finanzberater ihre Provisionen offen legen müssen. Geht also ein Anleger zu einem Makler oder zu einer Bank, so hat dieser im Normalfall mehrere Angebote zur Verfügung, die er seinem Kunden unterbreiten kann. Besonders bei Versicherungsmaklern ist das der Hintergrund seiner Tätigkeit. Um zu verhindern, dass diese aus eigenem finanziellen Interesse zu dem Anbieter greifen, der die besten Provisionen zahlt, statt zu dem, welcher dem Kunden das beste Produkt anbietet, müssen die Provisionen jetzt dem Kunden kenntlich gemacht werden. Zwar haben die Betroffenen schon wieder Möglichkeiten entwickelt, dies zu umgehen, aber im Großen und Ganzen wurde die Transparenz für die Kunden gestärkt.