Die meisten Menschen sind bemüht, möglichst lange ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können. So kommt es regelmäßig dazu, dass Senioren auf Unterstützung im Alltag verzichten, obwohl sie durchaus Hilfe benötigen würden. Oftmals schämen sich ältere Menschen für ihre Einschränkungen und scheuen sich daher, Angehörige, Freunde oder auch professionelle Dienstleister um Hilfe zu bitten. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass man sich selbst nicht eingestehen will, dass man seinen Alltag nicht mehr allein bewältigen kann. Aus diesem Grund ist es auch für Außenstehende wichtig, zu wissen, ab wann ein Mensch pflegebedürftig ist.

Leider kommt es immer öfter vor, dass der Gerichtsvollzieher dreimal klingelt. Immer mehr Deutsche geraten in die sogenannte Schuldenfalle. Sei es aufgrund der wirtschaftlichen Lage, oder einfach weil Fehlinvestitionen geleistet wurden, die zu diesem Zeitpunkt nicht tragbar waren – die Gründe für einen Mahnbescheid sind sehr vielseitig und individuell. Eine anwaltliche Schuldnerberatung kann nicht nur das finanzielle Ungleichgewicht wieder ins Lot bringen, sondern auch mit den Gläubigern Kontakt aufnehmen, um eine Pfändung zu verhindern.

Welche Mittel zur Verteidigung stehen einem Schuldner zur Auswahl?

Wenn der erste Mahnbescheid eines Klägers ins Haus flattert, hat der Schuldner immer noch die Möglichkeit, einen Einspruch zu erheben. Dieser muss aber binnen der 14-tägigen Frist eingereicht werden. Das Gericht schickt nämlich den Mahnbescheid nur aus, geprüft werden die Verzugskosten aber nie. Wenn bereits ein Vollstreckungsbescheid vorliegt, da gewisse Fristen nicht eingehalten wurden, dann muss der Schuldner hier nicht sofort das Handtuch werfen. Immerhin gelten auch hier wieder 2 Wochen Einspruchsfrist. Dieser Einspruch kann nicht nur Klarheit in den Fall bringen, sondern zudem verschiebt sich auch das Pfändungsdatum. Würde eine Vollstreckung eine besondere Härte mit sich bringen, die das Leben des Schuldners vollkommen aus der Bahn werfen würden, kann dies vor Gericht vorgetragen werden.

Dies kann insbesondere bei Zwangsräumungen erhoben werden. Das Gericht kann nach diesem Antrag auch auf die Zwangsräumung verzichten. Alle Dinge, die sich in einer Wohnung befinden, können auch gepfändet werden. Wenn allerdings Gegenstände gepfändet werden, die sich nicht im Besitz des Schuldners befinden, dann kann hier die Drittwiderspruchsklage eingehoben werden. Der Besitzer muss aber namentlich ausgestellte Rechnungen über die Gegenstände vorlegen können. Wurde die Schuld in der Zwischenzeit schon beglichen, und der Gerichtsvollzieher klopft trotzdem an die Türe, da dies noch nicht amtlich vermerkt wurde, kann der Schuldner eine Vollstreckungsgegenklage einreichen. So darf der Gerichtsvollzieher nichts vom Eigentum des Schuldners pfänden.

Die Gaspreise sind in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Allein im Jahr 2011 gab es bundesweit einen durchschnittlichen Anstieg von 8,2 Prozent. In den letzten 15 Jahren ist der Preis um circa 70 Prozent erhöht worden. Zahlte ein Kunde vor dem Jahr 2000 durchschnittlich rund 1000 Euro für 33.540 Kilowattstunden, muss er heute für die gleiche Menge bis zu 1700 Euro bezahlen.

Jährlich mehrere hundert Euro sparen

Dabei unterscheiden sich die Preise der verschiedenen Anbieter zum Teil erheblich. Neben den lokalen Gasversorgern gibt es deutschlandweit rund 25 alternative Gasanbieter. Je nach Region und dem persönlichen Verbrauch kann ein Kunde bei einem Wechsel teilweise mehrere hundert Euro im Jahr sparen.

Den Gasanbieter wechseln ist problemlos möglich. Wer sich ausreichend informiert hat, welcher Gaslieferant für ihn die besten Konditionen bietet, muss in der Regel nur einen Antrag beim neuen Anbieter stellen. Oft geht dies sogar online, sodass auch der Gang zum Briefkasten nicht nötig ist. Alle weiteren Schritte übernimmt dann der neue Gasanbieter für den Kunden.

Durch diverse Neuregelungen hat der Verbraucher seit einiger Zeit noch mehr Rechte auf diesem Gebiet. Ein Wechsel des Gasanbieters ist für ihn unkompliziert und geht meist sehr schnell vonstatten.

Im März 2012 haben die Länder neue Regelungen beschlossen. Unter anderem wird mit den Neuregelungen der Datenschutz für den Verbraucher verbessert. Durch den Beschluss hat er nun weniger Offenbarungspflichten.

Der Bundesrat will so zudem mehr Transparenz für Gaskunden schaffen. Die Lieferanten müssen den Verbrauchern nun mehr Informationen über die Vertragsbedingungen und Tarife zur Verfügung stellen. Damit der Kunde sofort einen Überblick seiner Kosten hat, ist der Gasanbieter verpflichtet, dafür standardisierte Begriffe und Definitionen zu benutzen.

Die Gasversorgung bleibt gewährleistet

Ein weiterer Vorteil für den Verbraucher ist nun, dass die Kündigungsfrist bei Kunden mit Grundversorgungsverträgen verkürzt wird. Durch die neue Verordnung darf die Frist nur noch zwei Wochen umfassen. Außerdem hat er das Recht zur fristlosen Kündigung, wenn sich die Vertragsbedingungen zu seinen Ungunsten ändern. Auf diese Weise können die Gaskunden schneller auf Angebote anderer Lieferanten reagieren und ihren Anbieter wechseln. Auch der Wettbewerb der konkurrierenden Gasversorger soll so weiter angefacht werden, damit die Verbraucher langfristig von günstigeren Preisen profitieren können.

Einige Verbraucher scheuen sich den Gasanbieter zu wechseln, obwohl sie dadurch Geld sparen könnten. Aus Furcht, plötzlich ohne Gas in der Kälte zu sitzen, bleiben sie bei ihrem gewohnten Lieferanten. Dabei kann es gar nicht dazu kommen, dass die Gasversorgung unterbrochen wird. Denn laut Gesetz muss der lokale Versorger die Gasversorgung so lange aufrechterhalten, bis sie durch den neuen Anbieter gewährleistet ist. Dass die Heizung nicht mehr warm wird, weil es einen Fehler beim Wechsel des Anbieters gegeben hat, ist also nur eine Geschichte.

Weder die Gaszähler noch die Leitungen sind von der Umstellung betroffen. Besitzer ist nach wie vor der jeweilige Netzbetreiber. Auch falls es zu Störungen kommt oder Wartungen durchgeführt werden müssen, bleibt dieser zuständig.

Den alten Vertrag zu kündigen übernimmt ebenfalls der neue Anbieter. Nur wenn der Verbraucher das Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen möchte, wie zum Beispiel bei einem Anstieg des Preises, ist es ratsam, selbst zu kündigen.

Weit mehr als die Hälfte aller deutschen ist übergewichtig. Entsprechend groß ist der Markt an Diäten und Nahrungsergänzungsmitteln. Um Verbraucher vor einer gesundheitlichen Schädigung durch bilanzierte Diäten und Nahrungsergänzungsmitteln zu schützen, verbietet das deutsche Lebensmittelrecht eine Werbung mit gesundheitlichen Aspekten. Ohnehin machen radikale Diäten beim Bemühen um ein dauerhaftes Idealgewicht nur wenig Sinn. Der langfristige Effekt von extremen Diäten ist äußerst gering und zudem kann es aufgrund auftretender Mangelerscheinungen auch noch zu gesundheitlichen Schädigungen kommen. Wer auf Dauer Gewicht verlieren möchte, sollte stattdessen lieber auf eine Umstellung der Ernährung sowie eine ausreichende Bewegung achten. Doch worauf kommt es bei der richtigen Ernährung an? Dr. Barbara Hendel ist Ernährungscoach und –expertin und zeigt, wie man langfristig zur Wunschfigur kommt ohne dabei Hungern oder auf die Annehmlichkeiten guten Essens verzichten zu müssen.

Individuelles Ernährungscoaching für maximalen Erfolg

Es gibt viele Gründe, warum Diäten bei den meisten Menschen auf Dauer keinen Erfolg bringen. Einer der Hauptgründe ist sicherlich, dass jeder Mensch unterschiedliche Essgewohnheiten besitzt und es deshalb nur wenig Sinn macht alle Menschen an die Ernährungsform einer Diät anzupassen. Essen gehört zum Leben dazu und wer sich hier einschränkt, schränkt sich zwangsläufig in seinem Wohlbefinden ein. Deshalb ist es sinnvoller die Empfehlungen zu einer gesunden und bewussten Ernährung an die individuellen Essgewohnheiten des Einzelnen anzupassen. Dies ist unter anderem die Aufgabe eines professionellen Ernährungscoaches. Dieser berücksichtigt bei der Ernährungsplanung nicht nur den Stoffwechsel der einzelnen Person, sondern auch deren Vorlieben und Unverträglichkeiten. Dazu spielt auch der individuelle Energiebedarf eines Menschen eine wichtige Rolle beim erfolgreichen Abnehmen. Schließlich benötigt ein Schwerstarbeiter eine andere Ernährung als ein Student oder Büroangestellter. So besteht die Möglichkeit, dass zu essen was einem Spaß macht und dennoch dauerhaft erfolgreich abzunehmen. Denn Essen ist nicht nur bloße Nahrungsaufnahme, sondern Genuss und Wohlbefinden und die Befriedigung eines elementaren Bedürfnisses.

Im deutschen Erbrecht gibt es nicht viele Möglichkeiten, sich von diesem zu lösen und in seinem Testament frei zu bestimmen, wer welchen Anteil des Vermögens erhalten soll. Denn das Erbrecht geht davon aus, dass das Verwandtschaftsverhältnis eine wichtige Rolle spielt und daher vorrangig behandelt wird. Aus diesem Grund sind per Erbrecht erst einmal nur Personen erbberechtigt, die auch mit dem Erblasser verwandt sind. Wer dies aber nun gar nicht möchte, der kann seinen Willen zumindest teilweise durchsetzen, indem er nämlich das Erbrecht umgeht und ein Testament aufsetzt. Für das Testament besteht in Deutschland die Testierfreiheit. Jedem Menschen steht es demzufolge frei, in seinem Testament seinen Rechtsnachfolger zu bestimmen. Ob dieser letzte Wille nun aber auch vor einem Nachlassgericht durchkommt oder nicht, darüber sollte man sich beizeiten Gedanken machen. www.erbrecht-heute.de kann dabei helfen, da es hier ein umfangreiches Portfolio an Informationen gibt, die benutzerfreundlich angeordnet sind und darüber hinaus schnell und bequem abgerufen werden können. Bei Erbrecht-heute.de dreht sich alles darum, dem User komplexes Wissen aus dem Erbrecht zu vermitteln, um rasch Unklarheiten zu beseitigen. Ein Notar sollte nach Möglichkeit aber auch immer hinzugezogen werden.

In jedem Fall sollte man sich auch bei der Verfassung des Testaments darüber klar sein, dass man um die Pflichtteilsberechtigten nicht herumkommt. Dazu gehören die Abkömmlinge, also Kinder, der Ehegatte und die eigenen Eltern. Diesen Personen steht immer der Pflichtteil zu, der immerhin die Hälfte des gesetzlichen Erbteils ausmacht. Die Pflichtteilsberechtigten müssen ihren Anspruch vor einem Nachlassgericht geltend machen. Wenn man dies verinnerlicht und akzeptiert hat, dann kann man zumindest für die andere Hälfte des Erbteils seine eigenen Pläne durchsetzen. Was dabei allerdings noch beachtet werden sollte, kann unter www.erbrecht-heute.de in Erfahrung gebracht werden. Formfehler sollten auf jeden Fall vermieden werden, um das Testament nicht ungültig zu machen.

Seit in den 1980er Jahren die Heimcomputer die deutschen Wohnzimmer erobert haben, hat sich vieles verändert. Eines allerdings ist geblieben, denn damals wie heute versuchten Gamer Kopien von Spielen zum Laufen zu bringen. Wo früher eine Datasette noch relativ einfach zu kopieren war, löste irgendwann die CD die alten Speichermedien an und mit einem handelsüblichen Brenner werden noch heute Kopien verschiedener Daten angefertigt. Das Urheberrecht vergessen vor allem die Spieler und Musikfreunde schnell, denn wenn ein Programm fast jeden Kopierschutz knackt, wird das Anfertigen einer Kopie zum Kinderspiel. Die Softwareunternehmen allerdings sehen dann rot, schließlich wird ihr Werk einfach weiterverbreitet, ohne dass sie am Umsatz beteiligt werden. Das Urheberrecht bei Computerspielen bezieht sich allerdings nicht immer nur auf das Programm, das die Pixel zum Leben erwachen lässt, obwohl hier die meisten Anbieter darin ihr Hauptrecht sehen.

Schon die Spielidee kann urheberrechtlich geschützt sein

Ein Spiel besteht aus mehreren Teilen und auch für das Thema Urheberrecht zerlegen die Anwälte jedes Spiel in Programm, Idee, Gestaltung, Figuren und Darstellung von Sound und Grafik. Damit entstehen fünf große Teilbereiche und jeder einzelne kann urheberrechtlich geschützt sein oder auch nicht. Das Computerprogramm genießt in der Regel ein anerkanntes Urheberrecht, doch bei der Spielidee kann das bereits anders aussehen. Individualität ist hier der Trumpf, denn auch wenn Spiele sich vom Grundaufbau her ähneln, so werden doch verschiedene Welten geschaffen und auch die Transportmittel oder die Ausrüstungsgegenstände unterscheiden sich voneinander. Wenn also Individualität erkennbar ist, kann auch eine Spielidee urheberrechtlich geschützt werden.

Computerspiele können Filmwerke sein

Die Zwischensequenzen in einem Computerspiel sind oft aufwändig gestaltet und generell ist es sogar möglich den Schutz eines Spiels als Filmwerk zu erreichen. Das allerdings kann nur vor Gericht anerkannt werden, wenn die gesamte Idee als individuell bezeichnet werden kann und niemand ähnliche Produkte auf dem Markt findet. Das Unterteilen eines Computerspiels für das Urheberecht kann aber auch problematisch werden, denn wenn Teile des Spiels als Film angesehen werden, wären auch Personen am Urheberrecht beteiligt, die an der audiovisuellen Umsetzung mitgearbeitet haben und nicht nur die Person, die das Programm geschrieben hat.

Der wirtschaftliche Schaden durch Urheberechtsverletzung

Das Thema Urheberrecht ist in der moderne Gesellschaft extrem wichtig geworden, denn über Computer und das Internet lassen sich viele Daten einfach weiterschicken oder kopieren. Softwareunternehmen oder Musiker, die Alben aufnehmen, stecken aber viel Geld in ihre Projekte und wenn sie dann kostenlos verteilt werden, geht ihnen die Existenzgrundlage verloren. Poker kostenlos hingegen ist keine Verletzung des Urheberrechts und jeder Kartenfan kann sich auch online nach Lust und Laune austoben. Das Urheberrecht soll verhindern, dass das geistige und schöpferische Eigentum ohne Erlaubnis weiter verbreitet werden darf und nur wenn die Gesellschaft hier einen Konsens findet, wird die Medienlandschaft auch in Zukunft noch bunt bleiben.

Hat ein Student das Jurastudium erfolgreich absolviert, so liegen zumeist viele Jahre des harten Lernens hinter ihm. Auch ein Referendariat, in welchem erste praktische Berufserfahrungen gesammelt wurden, hat Zeit gekostet, allerdings auch umfangreiche Einblicke in das nun wartende Berufsleben verdeutlicht.

Nach dem Studium steht dann aber zunächst die Jobsuche. Die meisten Juraabsolventen besitzen nicht das notwendige finanzielle Budget, um sofort die eigene Anwaltskanzlei zu eröffnen. In dieser Situation empfiehlt es sich, als Anwalt in eine bereits bestehende, erfolgreiche Kanzlei einzusteigen. Hat sich der Jurist während seines Studiums auf ein bestimmtes rechtliches Gebiet spezialisiert, so sollte er auf die Suche nach einer Sozietät gehen, welche für dieses Rechtsgebiet noch keinen Anwalt beschäftigt.

Um einen Job als Anwalt zu finden, stehen jedem Juristen diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen sollte natürlich stets die klassische Variante genutzt werden, denn vor allem das Studieren der Anzeigen in der Tagespresse zahlt sich durchaus aus. Darüber hinaus finden sich aber auch im Netz zahlreiche Portale, wo der Anwalt nach einer Festanstellung Ausschau halten kann.

Die umfassenden Möglichkeiten des Internets nutzen

In der großen Jobbörse von Stepstone beispielsweise gibt es für jede Berufsgruppe vielfältige Angebote. Der Jurist hat hier die Möglichkeit, sich in dieser und auch in anderen Jobbörsen ein persönliches Profil anlegen. In diesem kann er zahlreiche Informationen weitergeben, sodass Arbeitgeber hier mit nur wenigen Klicks die Stärken und Potenziale des Jobsuchenden einsehen können. Gab es bereits erste Berufserfahrungen, dann sollten auch diese Teil des Profils werden. Darüber hinaus darf natürlich auch der ausführliche Lebenslauf nicht fehlen, damit mögliche Arbeitgeber auf den suchenden Anwalt aufmerksam werden.

Jobbörsen, wie Stepstone & Co bieten zudem die Möglichkeit an, sich täglich aktuelle Jobangebote per E-Mail zukommen zu lassen. Auf diesem Wege ist der Anwalt immer informiert und kann sofort reagieren (Bewerbungen senden), wenn er ein Angebot findet, welches seinen Vorstellungen entspricht.

Scheidungswillige Paare müssen sich für die Zukunft auf einige Änderungen im Unterhaltsrecht gefasst machen. So soll zum Beispiel die Dauer der Ehe eine größere Rolle spielen, wenn es um die Höhe der Zahlungen geht. Damit soll verhindert werden, dass Hausfrauen nach einer langen Ehe zu einem Sozialfall werden. In einem Interview gegenüber der „Welt am Sonntag“ erklärte die Rechtsexpertin der Union, Ute Granold, dass es nicht sein kann, dass Frauen, die vor vielen Jahren geheiratet haben, nach einer Scheidung ins Bodenlose fallen.

Mit ihrer Gesetzesänderung reagiert die Regierung endlich auf die Kritik an der geltenden Reform des Unterhaltsrechts. Diese Reform besteht seit fünf Jahren und legt fest, dass nach einer Scheidung jeder der Partner für seinen Lebensunterhalt weitestgehend selber verantwortlich ist. Vor allem für Frauen, die sich viele Jahre um Kinder und Haushalt gekümmert haben, bedeuteten diese Reformen eine deutliche Verschlechterung ihrer Lebensumstände.

Individuelle Regelungen

Die Benachteiligung der Frauen soll im neuen Gesetzentwurf wieder geändert werden. Die Gerichte sollen einen Unterhaltsanspruch nicht mehr begrenzen können. In dem Bericht in der „Welt am Sonntag“ heißt es, dass vor allem die Befristung oder Begrenzung der Unterhaltsansprüche unzulässig ist, wenn die Ehe von sehr langer Dauer war.

In Zukunft müssen die Gerichte auf jeden Fall in ihrem Urteil zum Unterhaltsanspruch die Dauer der Ehe berücksichtigten. Für geschiedene Frauen bedeutet das laut der „Welt am Sonntag“, dass sie mit mehr Unterhalt rechnen können, wenn sie sehr lange verheiratet waren. Wichtig ist dabei, dass die Unterhaltsansprüche nicht nach einem bestimmten Schema erfolgen sollen, sondern dass es dabei um einen fairen Interessenausgleich zwischen den ehemaligen Partnern geht.

Im eigenen Haus hat man Rechte, die einem Mieter verwehrt bleiben, doch dafür lädt man sich auch einige Pflichten auf, mit denen ein Mieter sich nicht beschäftigen muss. Zu den Rechten eines Hausbesitzers gehört beispielsweise, dass er für Umbauten in seinem Zuhause keine Genehmigung braucht und Fliesen oder Fußböden jederzeit entfernt oder ausgetauscht werden können. Er muss niemanden um Erlaubnis fragen, wenn Türen versetzt werden sollen oder aus zwei kleinen Räumen ein großer entstehen soll. Gleichzeitig entscheidet ein Hausbesitzer natürlich darüber, wann und wie eine Modernisierung angegangen wird, während Mieter hier wenig zu entscheiden haben. Ist ein Hausbesitzer gleichzeitig Vermieter, kann er gewisse Aufgaben an seine Mieter verteilen und sich natürlich aussuchen, wer in seinem Eigentum leben darf. Die Tierhaltung ist im eigenen Heim ebenfalls grundsätzlich erlaubt und als Hausbesitzer braucht man daher keine Genehmigung, wenn ein Hund als zusätzliches Familienmitglied ins Zuhause aufgenommen werden soll. Als Eigentümer hat man aber auch einige Pflichten, denn der Besitz von Grund und Gebäude verpflichtet zu finanziellen Leistungen an den Staat und auch einige Arbeiten sind mit dem eigenen Haus und Hof verbunden.

Räumungspflicht, Steuern & Instandhaltungspflicht

Das Schneeräumen vor dem Haus gehört im Winter zu den wenig geliebten Pflichten von Hausbesitzern. Sind sie gleichzeitig Vermieter, so können sie diese Aufgabe an den Mieter weiterdelegieren, aber das muss schriftlich festgehalten werden. Zudem kann der Vermieter auch haftbar gemacht werden, wenn diese Aufgabe an den Mieter abgegeben wurde. Als Hausbesitzer sind einige Steuern zu entrichten wie beispielsweise die Grundsteuer oder Steuern für Abwasser. Die Zahlung dieser Gebühren gehört also zu den Pflichten eines Hausbesitzers. Zudem unterliegt er der Instandhaltungspflicht, die aussagt, dass er alles am Haus in Ordnung halten muss, wenn ansonsten eine Gefahr davon ausgehen könnte. Als Hausbesitzer hat man also nicht nur mehr Rechte, sondern auch weitaus mehr Pflichten als ein Mieter und hier gibt es einen Überblick über die Kosten, die allein beim Bau eines Eigenheims entstehen können.

Das Thema Glücksspiele kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, denn bereits vor mehr als 5000 Jahren spielten die Menschen beispielsweise Würfelspiele, um damit Gewinne zu erzielen.

In Deutschland sind heutzutage verschiedene Glücksspiele beliebt. Hier entscheidet ausschließlich der Spieler selbst, wo er seine Wetten oder Einsätze platzieren möchte.

Statistische Untersuchungen haben herausgefunden, dass jeder zweite Bundesbürger schon einmal an einem Glücksspiel teilgenommen hat oder dies aktiv tut.

War das Betreiben von Glücksspielen an öffentlichen Plätzen früher jedoch recht unproblematisch, so gibt es heute zahlreiche Gesetze, die den Ablauf und die Möglichkeiten regeln. Die Einführung entsprechender Gesetze wurde notwendig, da von Glücksspielen stets auch zahlreiche Gefahren ausgehen. So ist es beispielsweise keine Seltenheit, dass bestimmte Spiele um Geld einerseits süchtig machen und andererseits nicht selten den finanziellen Ruin des Spielers zur Folge haben.

Im sogenannten Glücksspielstaatsvertrag sind alle Regelungen festgeschrieben, die in Deutschland Anwendung finden.

Die Regelungen von Glücksspielen im Einzelnen

In Deutschland unterliegen sämtliche Glücksspiele und deren Veranstalter der staatlichen Kontrolle. So werden Sportwetten, Lotterien und Spielbanken streng vom staatlichen Monopol überwacht. Glücksspiele sind in Deutschland erst ab einem Alter von 18 Jahren zulässig, wofür sich der Jugendschutz verantwortlich zeichnet. Auch darf sich der Spieler nur in staatlich geprüften und lizenzierten Spielbanken und Kasinos dem Glücksspiel hingeben. Hat der Betreiber einer Spielbank das Gefühl, dass sich ein Spieler kommerziell bereichern möchte oder dass die Gefahr einer Suchterkrankung besteht, dann hat der Betreiber das Recht, den Spieler vom Glücksspiel auszuschließen.

Glücksspiele und die Gewerbeordnung

In der Gewerbeordnung ist darüber hinaus geregelt, welche Einrichtungen Spielautomaten aufstellen dürfen, und in welchen dies nicht gestattet ist. Zu den erlaubten Lokalitäten zählen beispielsweise gastronomische Betriebe.

Steht in einer Gaststätte ein Spielautomat, so ist deren Betreiber gesetzlich dazu verpflichtet, 80 Prozent der Einnahmen an den Fiskus abzuführen.

Gewinnspiele im Internet

Besonders häufig wird das Glücksspiel mittlerweile im Internet wahrgenommen, was von den meisten Spielern sehr begrüßt wird, da hier schnell und ohne großen Aufwand die bevorzugten Einsätze getätigt werden können.

Die meisten online Spielbanken und Lottoanbieter sind legal und für deutsche Bürger zulässig. Einen Schutz sowie eine staatliche Gewinngarantie gibt es jedoch nicht. Darum ist vorab genau zu prüfen, ob es sich wirklich um einen legalen, seriösen Anbieter handelt und nicht etwa um ein Unternehmen, welches seine Geschicke aus dem Ausland leitet.