Als Autofahrer ist man schnell in einen Rechtsstreit verwickelt, der meist sehr kostenintensiv ist – besonders dann, wenn er vor Gericht kommt. Die Anwaltskosten sind, wie auch die Gerichtskosten in der Regel sehr hoch. So ein Rechtsstreit kann vor Gericht enden, wenn der Autofahrer die Promillegrenze nicht einhält. Meist ist nach dem Gerichtsverfahren der Führerschein weg. Bevor der Autofahrer die Fahrerlaubnis wieder bekommt, muss er zum sogenannten “Idiotentest” oder wie der Test in der Fachsprache heißt: “medizinisch-psychologische Untersuchung” kurz MPU. Für die Kosten, die beim Rechtsstreit entstehen bzw. entstanden sind kommt die Verkehrs Rechtsschutz Versicherung auf sofern der Autofahrer einen derartigen Schutz abgeschlossen hat. Um die medizinisch-psychologische Untersuchung kommt der Autofahrer in der Regel nicht herum. Es ist eine Untersuchung, für die am Ende ein Gutachten erstellt wird das aussagen soll ob der Teilnehmer dieser Untersuchung für das Führen eines Kraftfahrzeuges psychisch und physisch geeignet ist.
Auch beim Ersatzteilhandel arbeiten Menschen und damit sind Fehler jederzeit möglich. Daher sollte man sich nicht gleich aufregen, wenn beim Ersatzteilkauf nicht alles glatt gelaufen ist. Oft lag ein Missverständnis vor und das lässt sich mit ein paar höflichen, aber klaren Worten schnell aus der Welt schaffen. Hat man das Ersatzteil im Handel vor Ort erstanden, lässt sich die Reklamation einfach bewerkstelligen. Ein Besuch beim Händler klärt die Situation meist innerhalb weniger Minuten und schon hält man das korrekte Teil in den Händen. Wurde aber online geshoppt, so sollte man die Lieferung nicht einfach zurückschicken, sondern dem Verkäufer mitteilen, was nicht in Ordnung ist.
Besonders junge Familien möchten ihren Kindern ein schönes Zuhause bieten, wo die Kleinen sich nicht nur wohlfühlen. Sie sollen genug Platz haben, damit sie sich frei bewegen können. Das Umsetzen des Wunsches ist mit einigen Hürden verbunden und nicht zuletzt der Staat macht es den Familien nicht leichter. Viele Kürzungen an Mitteln aus der Staatskasse mussten in den letzten Jahren hingenommen werden. Wer sich als Verbraucher aber genau nach der möglichen Unterstützung umhört, wird einiges finden, was sich für ihn vorteilhaft auswirkt.
Der Kinderfreibetrag senkt eine Belastung der Hausbesitzer
Kinder, die im Haushalt einer Familie leben, werden in der Regel auf der Lohnsteuerkarte des Familienoberhauptes ausgewiesen. Damit ist gewährleistet, dass der Arbeitgeber die abzuführende Lohnsteuer mindert und der Arbeitnehmer einen höheren Nettolohn ausgezahlt bekommt. Bei der Einkommenssteuererklärung werden Kinderfreibetrag und Kindergeld miteinander verglichen und zugunsten des Arbeitnehmers ausgezahlt. Der Eintrag eines Freibetrages für Kinder lohnt sich vor allem für Familien mit einem hohen Einkommen. Wer keinen guten Steuerberater an der Hand hat, tut gut daran, sich bei einem Lohnsteuerhilfeverein über die Vor- bzw. Nachteile zwischen Kindergeld und Kinderfreibetrag beraten zu lassen.
Haushalte mit geringem Einkommen werden häufig besser bedient sein, wenn sie sich das Kindergeld auszahlen lassen. Nicht nur Anbieter für Massivhäuser stellen ihren potenziellen Kunden Rechnungen auf, die ihnen die Vorteile der Steuerersparnis aufzeigen. Jeder Verbraucher sollte sich von kompetenten und unabhängigen Fachleuten beraten lassen. Nur diese zeigen ihm die Einsparung durch den Eintrag des Kinderfreibetrages auf. Dabei ist nicht grundsätzlich davon auszugehen, dass Familien mit vielen Kindern immer günstig an das Eigenheim kommen. Sie brauchen mehr Platz als andere und das wirkt sich erheblich auf den Kaufpreis aus.
Leider kommt es immer öfter vor, dass der Gerichtsvollzieher dreimal klingelt. Immer mehr Deutsche geraten in die sogenannte Schuldenfalle. Sei es aufgrund der wirtschaftlichen Lage, oder einfach weil Fehlinvestitionen geleistet wurden, die zu diesem Zeitpunkt nicht tragbar waren – die Gründe für einen Mahnbescheid sind sehr vielseitig und individuell. Eine anwaltliche Schuldnerberatung kann nicht nur das finanzielle Ungleichgewicht wieder ins Lot bringen, sondern auch mit den Gläubigern Kontakt aufnehmen, um eine Pfändung zu verhindern.
Welche Mittel zur Verteidigung stehen einem Schuldner zur Auswahl?
Wenn der erste Mahnbescheid eines Klägers ins Haus flattert, hat der Schuldner immer noch die Möglichkeit, einen Einspruch zu erheben. Dieser muss aber binnen der 14-tägigen Frist eingereicht werden. Das Gericht schickt nämlich den Mahnbescheid nur aus, geprüft werden die Verzugskosten aber nie. Wenn bereits ein Vollstreckungsbescheid vorliegt, da gewisse Fristen nicht eingehalten wurden, dann muss der Schuldner hier nicht sofort das Handtuch werfen. Immerhin gelten auch hier wieder 2 Wochen Einspruchsfrist. Dieser Einspruch kann nicht nur Klarheit in den Fall bringen, sondern zudem verschiebt sich auch das Pfändungsdatum. Würde eine Vollstreckung eine besondere Härte mit sich bringen, die das Leben des Schuldners vollkommen aus der Bahn werfen würden, kann dies vor Gericht vorgetragen werden.
Dies kann insbesondere bei Zwangsräumungen erhoben werden. Das Gericht kann nach diesem Antrag auch auf die Zwangsräumung verzichten. Alle Dinge, die sich in einer Wohnung befinden, können auch gepfändet werden. Wenn allerdings Gegenstände gepfändet werden, die sich nicht im Besitz des Schuldners befinden, dann kann hier die Drittwiderspruchsklage eingehoben werden. Der Besitzer muss aber namentlich ausgestellte Rechnungen über die Gegenstände vorlegen können. Wurde die Schuld in der Zwischenzeit schon beglichen, und der Gerichtsvollzieher klopft trotzdem an die Türe, da dies noch nicht amtlich vermerkt wurde, kann der Schuldner eine Vollstreckungsgegenklage einreichen. So darf der Gerichtsvollzieher nichts vom Eigentum des Schuldners pfänden.
